Räuberische Ruderfüße - Ute Lübbe Art & Science

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Räuberische Ruderfüße
und was sonst so zwischen Sandkörnern lebt…
 
Aschhelminthes, 8. Klasse: Loricifera sind mikroskopisch kleine Organismen, die in Meeresböden von etwa 10 bis über 8000 m Tiefe weit verbreitet sind. Sie wurden erst 1983 beschrieben; inzwischen sind etwa 50 Arten aus 5 Gattungen bekannt. Obwohl sie nur eine Länge von etwa 400 µn erreichen, „zeigten sie eine komplizierte äußere Gestalt (mit 200 bis 400 Kopfanhängen), eine differenzierte innere Anatomie und bestehen aus über 10.000 Zellen.“ 
Ruderfußkrebse (Copepoda) Die Genitalöffnungen liegen am 1. Abdominalsegment. Die Eier werden an der Genitalöffnung, durch ein Drüsensekret der Ovidukte verkittet, als Eisäckchen getragen. …Primitiv sind sie in ihrer Entwicklung und im Bau ihrer Mundwerkzeuge, die weitgehend ihren Extremitätencharakter bewahren…“ 
Quelle: Systematische Zoologie, Volker Storch und Ulrich Welsch. 4. bearbeitete Auflage. Gustav Fischer Verlag, 1991

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